Markus Zimmermann zeigt in der Ausstellung eine Neuinterpretation der Wunderkammer.
Die Wunderkammer der Barockzeit war eine Ansammlung seltener und kurioser Dinge,
teils Mitbringsel von den Expeditionen der Seereisenden, ein Schnittpunkt wissenschaftlicher
Vorgehensweise und ästhetischer Vorliebe. Ein hierarchieloser Ort, wo das bemalte Straussenei neben
dem Ölschinken ruht. Das Universum im Keller.
Markus Zimmermann hievt es in radikal reduzierter Form auf die Nullebene.

Markus Zimmermann (Berlin)

Krefeld, Korund, Rhodos

16.04. – 22.05.2010